Sieben Teilnehmer bei der C-Trainer Grundausbildung

22. Januar 2010 | Von | Kategorie: Neuigkeiten

Angehende C-Trainer Schützenkreis OffenbachHeute endete die überfachliche Grundausbildung der zukünftigen C-Trainer des Hessischen Schützenverbands für das Jahr 2010. Aus dem Schützenkreis Offenbach nahmen sieben angehende Trainer an der 40 Unterrichtseinheiten umfassenden Ausbildung an der Landessportschule in Frankfurt am Main teil. Aus dem Bereich Bogen waren Ingrid Weck (SG Tell Dietzenbach), Jacqueline Kopp und Klaus-Martin Kopp (beide SKV Hainhausen) mit dabei. Für den Bereich Pistole nahmen Robert Pfütze (SG Tell Dietzenbach), Joachim Parrino (SV Diana 03 Hausen) und Heiko Dörr (SV Klein-Welzheim) an der Ausbildungswoche teil. Die Gewehrdisziplinen waren durch Michaela Bein (SG Tell Froschhausen) vertreten. Am Anreisetag Montag hatte Sportlehrer Bernd Sommerfeld aus dem Lehrteam der Landessportschule einige Bewegungsspiele zum Kennenlernen vorbereitet, so dass sich die Beteiligten recht schnell die Namen der andereren 24 Teilnehmer merken konnten. Dann stand Aufwärmen im Sport mit den Aspekten Herz-Kreislauf-Aktivierung, Gelenkmobilisation und Muskeldehnung in Theorie und vor allem in der Praxis auf dem Programm.

Am Dienstag vormittag war dann Theorie zum Thema Unterrichtsgestaltung angesagt. Hier stand Sportlehrer Tobias Dauner den Teilnehmern Rede und Antwort. Die Theorie wurde dann am Nachmittag gleich in die Praxis umgesetzt und kleine Gruppen-Lehrproben an die Teilnehmer verteilt. Die Aufgaben bestanden darin, der übrigen Gruppe einen Bewegungsablauf zu vermitteln. Vom Zu-Zweit-Seilspringen bis zum Ball-hochwerfen-und-hinter-dem-Rücken-wieder-auffangen-aus-der-Bodenlage waren auch nicht ganz einfache Abläufe in den Aufgabenstellungen enthalten.

Der dritte Tag, der von Sportlehrerin Silke Hänsch gestaltet wurde, stand ganz im Zeichen der Sportbiologie und der funktionellen Anatomie. Von den Grundlagen der sportrelevanten Anatomie bis hin zu den Folgen mangelnder sportlicher Aktivität on Form von muskulären Dysbalancen war der Theorieanteil am Vormittag gekennzeichnet. Am Nachmittag hatten die Teilnehmer dann zahlreiche praktische Gelegenheiten funktionelle von nicht funktionellen Übungen zu unterscheiden und zu analysieren.

Eine Einführung in die Trainingslehre stand am Donnerstagvormittag im Theorieteil auf dem Lehrplan. Hier wurden u.a. Themen wie das Prinzip der progressiven Belastung und die Superkompensation behandelt. Im Anschluss wurde die Trainingslehre speziell zum Thema Kraft und Kraftausdauer vertieft. Nachmittags waren dann Praxis zum Thema Kraftausdauer und Koordination in der Halle das Thema. Die Teilnehmer erhielten eine Kurzeinführung in Qi-Gong, das für den Entspannungsbereich genutzt werden kann. Dieser Tag wurde für die Teilnehmer dann doch etwas länger, da es noch, die am Freitag abzuhaltenden, Lehrproben vorzubereiten galt.

Der Freitagvormittag stand ganz im Zeichen der abschließenden Lehrproben. Hier sollten die Teilnehmer zeigen, dass sie das Gelernte auch selbst praktisch umsetzen können. Dazu mussten sie einen Teil einer Übungsstunde planen, gestalten und selbst anleiten. Mittags erhielten dann alle Teilnehmer das erhoffte Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahmean der Grundausbildung. Dieses ist Voraussetzung für die darauffolgende disziplinenspezifische Ausbildung, die im Februar und März 2010 stattfindet.

Foto (v.l.n.r.): Joachim Parrino, Robert Pfütze, Ingrid Weck, Heiko Dörr, Jacqueline Kopp, Michaela Bein und Klaus-Martin Kopp

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